Dieser Animationsfilm entstand für eine Ausstellung über die Uracher Hochzeit von 1474. Er gibt einen Überblick über die fünftägigen Feierlichkeiten rund um die Vermählung von Barbara Gonzaga aus Mantua und Graf Eberhard von Württemberg – einer politisch bedeutenden Verbindung zwischen zwei Fürstenhäusern.
Mit einem prächtigen Brautzug und großem Gefolge reiste Barbara über die Alpen nach Württemberg. Als sie am 3. Juli 1474 in Urach eintraf, war die Stadt festlich geschmückt. Mehrere Tage lang wurde gefeiert, gespeist und repräsentiert. Die aufwendigen Hochzeitsfeierlichkeiten sollten nicht nur das Brautpaar ehren, sondern auch den Reichtum, die Macht und das Selbstverständnis des württembergischen Hofes eindrucksvoll zur Schau stellen. Bis heute gilt die Uracher Hochzeit als eines der bedeutendsten Beispiele spätmittelalterlicher Festkultur – und als Beginn von Barbaras neuem Leben in Württemberg.
Für den Film wurden Buchmalereien aus dem Jahr 1474 digital collagiert und animiert. So entstand eine Mischtechnik, die historische Bildquellen mit moderner Animation verbindet.